Ich kenne eine Dame, die kurz vor Ihrer Rente steht, und mich fragte „Bin ich zu alt, um an der Börse zu investieren?“. Sie hatte immer die klassischen Produkte ihres Bankberaters gekauft und war damit bis dato zufrieden, auch weil sie sich nie wirklich um das Thema der eigenen Finanzen gekümmert. Sie hatte sich schlichtweg nicht dafür interessiert, was in ihren Verträgen wirklich passiert. Aber das musste sie auch nicht, denn sie hatte Vertrauen in Ihren Berater.

 

Ihre Rente vom Staat war so bemessen, dass sie gerade so ihre Sozialabgaben und Versicherungen würde begleichen können. Das heißt sie war angewiesen auf all das, was sie mit Ihren Beratern über die Jahre angelegt hat. Das heißt alles, was sie zum Leben benötigt, musste aus diesen Verträgen kommen. Ihr Ziel war über die Jahre, dass sie genug Geld zur Seite bringt, dass sie eine entspannte Rente genießen kann.

Mehr einbezahlt als sie ausbezahlt bekommt

Sie vertraute ihrem Berater und den Produkten und sparte so viel, dass das Geld über die Jahre für Ihren Alltag schon knapp bemessen war. Dann kam es, dass es an der Zeit war, dass die Verträge zur Auszahlung kamen. Sie freute sich auf Ihre wohlverdiente Rente und wollte auch nicht mehr arbeiten. Als Sie allerdings sah, was tatsächlich auf Ihrem Konto ankam aus den Zahlungen ihrer Ersparnisse, dachte Sie zuerst, dass hier ein Fehler vorliegen muss. Denn mit dem, was sie ausbezahlt bekommen hatte, konnte sie ihre Rente nicht bestreiten. Auch hatte sie mehr einbezahlt als sie ausbezahlt bekommen hatte.

Wenn sich dieser Fehler nicht aufklären würde, müsste sie weiter arbeiten, um ihren Lebensstandard halten zu können. Also ging sie zu ihrem Bankberater und musste erschrocken mit anhören, dass kein Fehler vorlag und dass aus Ihren Ersparnissen tatsächlich weniger ausbezahlt wurde als sie eingezahlt hatte. Die Niedrigzinsen in Kombination mit den Abschlusskosten hatten ihre Ersparnisse schrumpfen lassen, anstelle eines Wachstums. Die Kalkulationen, die ihr von mehr als 20 Jahren gemacht wurden konnten alle nicht eingehalten. Tipp: Die drei wichtigsten Fragen an deinen Finanzberater

Eine ganze Welt ist in diesem Moment für sie zusammen gebrochen. Das Vertrauen in den Berater, Hoffnungslosigkeit für ihre Situation und Existenzängste überkamen sie. Ihre Enttäuschung war zum Greifen und sie hatten keine Idee, was sie nun machen sollte. Auf diese Frage an den Bankberater, was sie indessen machen solle, wusste dieser auch keine Antwort.

Neu strukturiert, neue Strategie, Neues wagen

Also hat sie in ihrem Bekannten und Freundeskreis gefragt, ob irgendjemand jemanden kennt, der ihr mit diesem Problem weiter helfen könne und so kam sie über eine Empfehlung auf mich. Ich bin als unabhängiger Finanz-Coach und Anlageberater aus Nagold tätig und helfe meinen Mandanten auf dem Weg zur finanziellen Freiheit und Vermögensaufbau. Ich habe mich darauf mit jedem einzelnen Vertrag beschäftigt und wir konnten eine individuelle Strategie ausarbeiten, mit der sie ihre Auszahlungen bündeln konnte, um sie anderweitig zu investieren. Der Punkt war aber, sie müsse an der Börse investieren, auch noch in ihrem Alter, anders ist es nicht möglich die Verluste wieder rein zu holen.

Sie war einverstanden und durch die Investitionen konnten wir ihre Verluste über die Zeit wieder realisieren und so strukturieren, dass die Rente meiner Kundin bis zu ihrem Lebensende reichen würde. Jetzt nach so vielen Jahre, in der sie nicht an die Börse gehen wollte, ist sie inzwischen begeistert investiert und immer noch dabei ihre Erträge zu vermehren. Sie ist wesentlich entspannter und unglaublich dankbar, dass ihre Zukunft doch noch anders aussieht als sie zuerst annehmen musste.

Transparente Kosten und breit gestreute Investitionen

Je niedriger die Kosten und je höher die Rendite, desto mehr bleibt für meine Kunden hängen und desto schneller können Verluste wieder wett gemacht werden. Wenn du keine Idee hast, ob deine Anlagen so funktionieren, solltest du dich frühzeitig darum kümmern. Am besten schon in jungen Jahren. Meine Kunden sind immer Up-to-Date und ich komme proaktiv auf sie zu, falls Veränderungen und Anpassungen an den Investments anstehen.

Und wenn es dir auch so geht und du dir unsicher bist, ob deine Anlagen für deine Rente ausreichen und du dich bisher nicht getraut hast an der Börse zu investieren, dann mach dir gerne ein kostenfreies Erstgespräch. Du fragst dich also „Bin ich zu alt, um an der Börse zu investieren?“ Meine Antwort als unabhängiger Finanz- und Anlageberater aus Nagold ist daher „nein, zu alt ist man nie. Je früher man sich jedoch mit dem Thema Börse und Vermögensaufbau mit dem Ziel einer adäquaten Altersvorsorge beschäftigt, desto besser“.

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