Die schleichende Geldentwertung, die Inflation ist nicht erst seit den letzten Monaten ein großes Thema. Es gibt mittlerweile seit Jahren bereits den Begriff der Zinsdepression. Warum seit Jahren? Ganz einfach, weil es bereits seit Jahren keine Zinsen auf Sparbüchern, oder Girokonten mehr gibt. Und es ist abzusehen, dass es in den nächsten Jahren an dieser Stelle nicht besser wird. D.h.  den Menschen ist durchaus bewusst, dass sie durch die Inflation, die aktuell nochmal massiv steigt, ihre Gelder auf den jeweiligen Konten immer schneller verliert.

Wer also keine anderweitige Strategie im Vermögensaufbau findet, wird erheblich mehr Aufwand leisten müssen, also mehr verdienen müssen, damit er die Inflation auf seinem Konto ausgleichen kann, um seinen Lebensstandard halten zu können. Wir sprechen hier heutzutage von mindestens 6–7 %, Tendenz steigend.

Wenn das Geld immer weniger wert wird

Die meisten Menschen bekommen von der Inflation aktuell noch nicht, in allen Bereichen, so viel mit. Vielleicht ist mal eine Haribo Packung oder eine Schokolade teurer, oder inhaltlich weniger drin, aber im Großen und Ganzen können wir uns noch alles leisten. Bei den Mieten sieht es schon anders aus, die Mieten sind für alle gefühlt schon sehr teuer und das in vielen Städten. Das Baugewerbe hat aktuell bereits die höchste Inflationsrate. Baustoffe wie Holz, Beton oder ähnliches sind teils schon doppelt so teuer, wie noch vor ein paar Monaten. Es wird gebunkert, was das Zeug hält und vorbestellt zu noch einigermaßen vernünftigen Preisen. D.h. wer aktuell anfängt zu bauen, der braucht entweder wirklich gute Verbindungen zu Rohstoffen, oder sollte
das Projekt erst mal auf Eis legen.

Der nächste große Vormarsch der Inflation wird alle täglichen Gebrauchsgegenstände treffen. Das bedeutet Waschmaschine, Trockner, Autos, Handys und überall, wo Chips oder Ähnliches eingebaut sind. Unsere Lieferketten und Zyklen, gerade nach Asien, sind komplett disfunktional und unterbrochen. Diese müssen also erst wieder mühsam aufgebaut werden. Das wird Jahre dauern. Dies führt zu Engpässen und damit zu einer steigenden Inflation. Apple hat bereits angekündigt, dass sie bei ihren Geräten bereits eine Lieferzeit von 12 bis 24 Monate erwarten.

Als Letztes werden wir es im Supermarkt sehen, bei den leicht verderblichen Waren bemerken, die auch teurer werden müssen. Schuld sind hier nicht nur die Lieferketten, sondern auch die Geldpolitik der EZB und unseres Staates.

Einfach erklärt: Gold hat einen bestimmten Wert auf diesem Planeten, weil es sehr rar ist, richtig? Das bedeutet, wenn es nicht mehr rar wäre, dann wäre es nichts mehr oder weniger wert, weil es ja jeder im Überfluss haben, bzw. kaufen, oder tauschen könnte.

Das gleiche Prinzip gilt bei dem Geld, was bei uns im Umlauf ist. Wenn ich einfach mehr Geld drucke und in den Markt pumpe, dann habe ich den gleichen Effekt, wie bei dem Gold. Solange die Waren und Dienstleistungen im gleichen Maße steigen würden, wäre das kein Problem, weil sich das Geld dann auf die Waren und Dienstleistungen verteilt. Wenn dieses Wachstum, was wir bereits seit Jahren haben und die Geldmenge überdurchschnittlich steigt, dann haben wir eine immer weiter steigende Inflation.

Und zwar im Zweifel so lange, bis das Geld tatsächlich überhaupt nichts mehr wert ist und ich dafür nichts mehr bekommen kann. Keine Dienstleistung und keine Waren, weil keiner bereit ist seine Arbeitsleistung gegen nichts zu tauschen.

Die logische Konsequenz dieses Szenarios ist eine neue Währung, die bereits vor der Tür steht. Es wird allerdings eine sehr Freiheit-einschränkende Währung werden, da diese digital sein wird. Eine digitale Währung gewährt den Großbanken eine Kontrolle über das Geldsystem, die sie vorher nicht hatten. Während das Geld in den Taschen beliebig für etwas ausgegeben werden kann, dass nicht nachvollzogen werden kann, wird das mit einem reinen digitalen Konto nicht mehr möglich sein. Alles wird nachvollziehbar, durchsichtig und gläsern sein. Gleichzeitig ist die Kontrolle auch jemanden abzuschalten, oder aus dem Geldsystem auszusperren, mit einem Knopfdruck machbar. Das bedeutet, die Abhängigkeit zur Zentralbank und zum Staat wird noch größer.

Wie schütze ich mich vor Inflation?

Es gibt also drei Fragen, um die Du Dich kümmern darfst:

  1. Wie kannst du dein Geld investieren, um zumindest die Inflation auszugleichen?
  2. Möchtest Du die Kontrolle an die Bank und den Staat weiter abgeben?
  3. Oder möchtest Du andere Möglichkeiten finden, um deine Freiheit und dein Geld zu schützen?

Je nachdem wie die Beantwortung dieser Fragen ausfällt, sind weitere Schritte notwendig, oder eben nicht. Wichtig für dich zu wissen ist: Egal was passiert, es gibt immer gute Lösungen.

Strategien, die vor Geldentwertung schützen

Melde dich gerne bei mir, wenn du Hilfe dabei brauchst! Als unabhängiger Finanzberater und Investment-Coach aus Nagold helfe ich meinen Kunden seit Jahren dabei deutlich höhere Renditen zu erwirtschaften und zeige ihnen individuelle Strategien, die jeweils optimale Anlageform und Streuung der Investments.

Um erst mal weiteren Spielraum zu haben, wenn die digitale Währung der Großbanken erscheint, ist auf jeden Fall ein „alternatives Geld“ von Vorteil.

 Geldanlagen auf breites Fundament stellen

Mein Vorschlag ist, zwei alternative Währungen zu haben:

Edelmetalle & Rohstoffe

Gold und Silber: Seit jeher funktionieren Gold und Silber als Währung oder Währungsersatz. Man sollte sie nicht aus Renditen Absichten kaufen, sondern zur Absicherung der Möglichkeit weitere zahlungsfähig zu bleiben und ein Tauschmittel zu haben, welches allgemein anerkannt ist. Durch jede Krise hindurch hat Gold und Silber seinen Wert behalten und konnte getauscht werden. Je nach Sicherheitsbedürfnis, empfehle ich hier 10-30 % des Vermögens in Edelmetallen zu halten. WICHTIG: Nur physisch zu Hause oder in einem Schließfach, nie als Wertpapiere im Depot!

Diese sind maßlos überkauft, so viel Gold, im Vergleich zu den Wertpapieren, die dazu existieren, gibt es gar nicht. Und der private Goldbesitz kann nicht kontrolliert werden, allerdings wird immer wieder der Versuch dahin unternommen. So wurde erst vor kurzer Zeit das Limit für anonymen Edelmetallkauf von 10.000 € auf 2.000 € heruntergesetzt. Hiermit will man verhindern, dass zu viele unkontrollierbare, anonyme Edelmetalle im Markt existieren. Das mögen die Großbanken nicht, obwohl es für den privat Investor gut ist.

Kryptowährungen und NFTs

Kryptowährungen, Bitcoin, Ethereum und Co. funktionieren immer besser als Zahlungsmittel, oder Möglichkeit der digitalen Speicherung. Der große Vorteil ist hier wie bei Gold, dass zum Beispiel Bitcoin auch eine Begrenzung hat und dezentraler funktioniert. Das bedeutet kein Einzelner, oder eine Großbank kann hier ihren Einfluss geltend machen und einfach etwas abschalten oder verändern. Dies ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich.

Allerdings haben Kryptowährungen ihre Bewährungsprobe noch vor sich. Das bedeutet, wenn die nächste Krise kommt, ist noch nicht gesagt, dass Kryptowährungen dann ein adäquater Zahlungsersatz werden. Diesen Beweis, den die Edelmetalle schon oft hinter sich haben, haben die Kryptowährungen eben noch vor sich. Dennoch werden einige Kryptowährungen auch den nächsten Sturm einige Kryptowährungen überleben und diese werden anschließend dann ihren Weg in die Gesellschaft finden.

Ein höheres Risiko ist also da, aber aufgrund der Unabhängigkeit der Währungen, empfehle ich dir einen kleinen Teil des Vermögens dort zu investieren. Ein guter Richtwert ist hier etwa 5 % deines Vermögens.

Eine gute Vermögensberatung setzt natürlich weitere Anlagen voraus und eine höhere Verteilung des Geldes. Dies würde in diesem Artikel jedoch den Rahmen sprengen, zum Vermögensaufbau werde ich einen weiteren Artikel für Dich schreiben.

Als freier unabhängiger Anlageberater unterstütze ich meine Kunden dabei, die für sie passenden Ziele, mit der für sie passenden Strategie zu erreichen. Und in jedem Fall ergibt es Sinn, sein Vermögen zu schützen und im besten Fall dann sogar zu vermehren.

Wenn ich Dich bei Deiner Strategie und deinen Zielen unterstützen kann, dann mache ich das als unabhängiger Finanzberater aus Nagold sehr gerne! Du kannst dich gerne bei mir melden.