Eine Immobilie gilt für viele als sichere Investition. Doch was passiert, wenn dein ganzes Vermögen in den eigenen vier Wänden steckt? Die Wahrheit ist: Du setzt dich einem enormen Risiko aus, wenndu nicht für ausreichend Diversifikation sorgst. Hier erfährst du, welche Fehler häufig gemacht werden –und wie du mit einer klugen Aufteilung dein Risiko minimierst.

Fehler 1: Kein finanzielles Polster

Wer all sein Geld in eine Immobilie steckt, hat oft keinen Spielraum für unvorhergesehene Ausgaben. Reparaturen, Modernisierungen oder steigende Zinsen können schnell zur finanziellen Belastung werden. Wenn dann keine Rücklagen vorhanden sind, drohen finanzielle Engpässe – oder sogar der Zwang, die Immobilie zu verkaufen.

Fehler 2: Keine Flexibilität

Immobilien sind nicht liquide. Wenn du dringend Geld brauchst, kannst du dein Haus oder deine Wohnung nicht einfach in ein paar Tagen verkaufen. Zudem kann der Wert von Immobilien je nach Marktlage stark schwanken. Was heute ein Vermögenswert ist, könnte morgen deutlich an Wert verlieren.

Fehler 3: Keine Diversifikation

Eine Immobilie ist eine langfristige, aber sehr unflexible Investition. Wenn dein gesamtes Vermögen in einer einzigen Anlageform steckt, fehlt dir die Möglichkeit, auf Veränderungen am Markt oder in deinem Leben flexibel zu reagieren.

Wie sieht eine bessere Vermögensaufteilung aus?

Ein kluger Anleger setzt auf Diversifikation – also die Verteilung seines Vermögens auf mehrere Anlageklassen. Hier ein Beispiel, wie du dein Geld sinnvoll aufteilen könntest:

        1.      Rücklagen (Notgroschen)

             •   3–6 Monatsgehälter auf einem Tagesgeldkonto, damit du immer liquide bist.

             •   Dieses Geld nutzt du für unerwartete Ausgaben wie Reparaturen oder Jobverlust.

        2.      Immobilienanteil

             •   Immobilien können ein stabiler Baustein in deinem Portfolio sein, aber sie sollten nicht mehr als 50–60 % deines Vermögens ausmachen.

             •   Das sichert dir die Flexibilität, bei Bedarf andere Vermögenswerte zu nutzen.

        3.      Liquidierbare Investments

             •   20–30 % in Aktien, ETFs oder Fonds investieren, die du jederzeit verkaufen kannst. Diese Anlagen bieten langfristige Wachstumschancen und Flexibilität.

        4.      Alternative Anlagen

             •   5–10 % in Edelmetalle, Rohstoffe oder andere Assets, die bei Krisen stabil bleiben.

        5.      Langfristige Altersvorsorge

             •   Denke an Rentenversicherungen oder Pensionspläne, die dir im Alter zusätzliche Sicherheit geben.

Warum Diversifikation entscheidend ist

     •           Flexibilität bei unerwarteten Ereignissen. Mit liquiden Anlagen kannst du schnell reagieren, ohne deine Immobilie verkaufen zu müssen.

     •           Risikominderung. Verluste in einer Anlageklasse können durch Gewinne in anderen ausgeglichen werden.

     •           Planbare Zukunft. Selbst wenn eine Anlage weniger gut läuft, bleibt dein Vermögen stabil verteilt.

Fazit Immobilie: Der Flexiblere führt

Dein Zuhause ist wichtig, aber es sollte nicht deine einzige Sicherheit sein. Mit einer diversifizierten Vermögensaufteilung schaffst du dir die nötige Flexibilität, um auf unvorhergesehene Situationen zu reagieren – und dein finanzielles Fundament zu stärken.

Möchtest du wissen, wie du dein Vermögen klug verteilst? Buche ein kostenfreies Erstgespräch und lass uns gemeinsam deine Finanzen strukturieren. So sicherst du dich gegen Risiken ab und bleibst finanziell flexibel!

Mache jetzt den ersten Schritt zu einer finanziell entspannten Zukunft!